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Vivalytic

Unsere Umwelt ist uns wichtig: Wir übernehmen Verantwortung für den Klimaschutz

Erfahren Sie, wie Bosch Healthcare Solutions als Unternehmen mit dem Verbrauchsprodukt Vivalytic Kartusche CO₂ neutral wird.

Eine junge Pflanze, die aus der Erde sprießt.

Grüne Ziele: Bosch setzt auf Nachhaltigkeit

Ein Signet, auf dem „CO2 neutral“ geschrieben steht.

Bei der Robert Bosch GmbH hat der Beitrag zum Allgemeinwohl und für den Umwelt- und Klimaschutz eine lange Tradition. Gerade vor dem Hintergrund der gewachsenen Herausforderungen aus dem Klimawandel hat sich Bosch neue, ambitioniertere Klimaschutzziele gesetzt: Auf Unternehmensebene entwickelt, fertigt und verwaltet Bosch klimaneutral ab 2020.

Das bedeutet, dass Emissionen, die in unserem direkten Einflussbereich liegen, neutral gestellt werden. Dabei stehen vor allem die Energieeffizienz und die Eigenerzeugung von Energie aus regenerativen Quellen im Fokus.

Bosch Healthcare Solutions folgt diesen Zielen

Das „CO2 neutral product“ Logo. Es ist in einem grünen Rahmen eingefasst, in dessen Ecke ein Blatt abgebildet ist.

Als hundertprozentiges Tochterunternehmen setzen wir bei Bosch Healthcare Solutions dieses Vorhaben ab dem Jahr 2020 um und werden sowohl klimaneutral entwickeln als auch verwalten. Für unsere Fertigung nutzen wir ausschließlich grünen Strom.

Mit der CO₂-Neutralstellung der Vivalytic Kartusche möchten wir einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Hier haben wir als Grundlage für die CO₂-Neutralität die CO₂-Emissionen über den kompletten Lebenszyklus der Verbrauchsprodukte, von der Produktion bis zur Entsorgung untersucht. Einberechnet wurden neben den Rohstoffen auch die CO₂-Verbräuche bei der Produktion, für die Verpackung, den Transport und die Nutzung in der Praxis.

Die Funktionselemente auf der Einwegkartusche werden automatisch gesteuert. Viele bisher manuelle Prozesse werden vollautomatisch durchgeführt. Nativproben können ohne Vorbereitung in die Kartusche gegeben werden.
Somit wird der gesamte Workflow erheblich vereinfacht.

Eine Mehrfachverwendung wäre aus Gründen der Nachhaltigkeit zwar wünschenswert, ist aber aus hygienischen Gründen nicht zu empfehlen. Daher haben wir uns für Kompensationsmaßnahmen mit Gold Standard entschieden.

Mit unseren Produkten verbessern wir die Lebensqualität der Menschen. Das drückt sich in unserem Engagement für den Klimaschutz gleichermaßen aus.

Marc Meier, Geschäftsführer Bosch Healthcare Solutions GmbH

Unser Ansatz für CO₂-neutrale Produkte

Kompensationsmaßnahmen mit Gold Standard

TÜV-Zertifikat zum Carbon Footprint.

2021 - Bohrlöcher zur Einsparung von CO₂-Emissionen

Durch unsere Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit leisten wir mit Gold Standard auch 2021 einen wichtigen Beitrag zu einer positiven Entwicklung in Ruanda. Erfahren Sie hier wie durch die Restauration von Bohrlöchern die Lebensumstände der Bevölkerung von ruandischen Gemeinden deutlich verbessert wurden:

Ruanda - Kinder holen Wasser

Bohrloch-Projekt

Hintergründe zum Projekt

Ruanda ist ein dicht bevölkerter Binnenstaat und liegt im Osten Afrikas. Aufgrund seiner Landschaft ist es auch als „Land der tausend Hügel“ bekannt.

Der Mangel an sauberem Wasser ist ein weitverbreitetes Problem für die Bevölkerung Ruandas. Dieser führt in der Regel zu schlechten sanitären Einrichtungen, Hygiene und Gesundheit, was bedeutet, dass dies ein großer aber oft übersehener Treiber der Armut ist.

Um sauberes Wasser zu beziehen, müssen Familien zum Teil weite Strecken zurücklegen und es zusätzlich abkochen. Ein großes Problem ist dabei das Abkochen von Wasser über Holzfeuern. Dieses führt zu hohen Emissionen an CO₂. Um die direkte Freisetzung von CO₂ zu vermeiden, wurde dieses Projekt ins Leben gerufen. Dafür wurden bestehende Bohrlöcher restauriert und repariert.

Bohrlöcher bieten eine nachhaltige Lösung, um sauberes Wasser zu beziehen. Da das Wasser nicht mehr abgekocht werden muss, reduziert das Projekt die Treibhausgasemissionen und den Abholzungsdruck auf die umliegenden Wälder, aus denen das Brennholz stammt, erheblich. Als Nebeneffekt profitiert die lokale Bevölkerung von diesem Projekt, denn insbesondere Frauen und Kinder leiden durch das ständige Einatmen des Rauches häufig an Atemwegserkrankungen. Diesen kann durch das Beziehen von Wasser über Bohrlöcher vorgebeugt werden.

Durch das Bohrloch-Projekt können heute ruandische Gemeinden direkt sauberes Trinkwasser beziehen. Jedes Bohrloch ist bis zu 100m tief und kann mit einer einfachen Handpumpe betrieben werden. Alle Bohrlöcher werden zudem während der gesamten Projektlaufzeit gewartet.

Ruanda-Kinder holen Wasser

2020 - Von der Mülldeponie zur Quelle sauberer Energie

Durch unsere Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit leisten wir mit Gold Standard einen wichtigen Beitrag zu einer positiven ökologischen Entwicklung in China. Erfahren Sie hier wie durch Deponiegasgewinnung einer Mülldeponie zur Erzeugung von sauberem Strom die Lebensumstände der Bevölkerung einer chinesischen Provinzstadt deutlich verbessert wurden:

Die Deponieanlage vor einem kleinen See in China.

Deponiegasprojekt

Hintergründe zum Projekt

Das Deponiegasprojekt liegt in einer teilweise industrialisierten Region in der Provinz Jiangsu, in der Nähe der Stadt Suzhou, die als „Venedig des Ostens“ bekannt ist.

Chinas wachsende Städte und aufstrebende Wirtschaft stellen nicht nur in Bezug auf Energie- und Güterversorgung, sondern auch in Zusammenhang mit der Abfallentsorgung und den daraus resultierenden Umweltauswirkungen eine große logistische Herausforderung dar.

Ein großes Problem ist der Abbau der organischen Materialien in den Mülldeponien. Dieser führt zu hohen Emissionen von Methangas, einem 21-mal stärkeren Treibhausgas als CO2. Um die Schädigung des Klimas durch das austretende Methan zu vermeiden und gleichzeitig sein Potenzial als nachhaltige Energiequelle zu nutzen, wurde dieses Projekt ins Leben gerufen. Dafür wurden moderne Technologien eingesetzt und Arbeiter/innen geschult.

Durch das Deponiegasprojekt können heute eine umweltschonende Abfallentsorgung und eine nachhaltige lokale Energieversorgung gewährleistet werden. Als Nebeneffekt profitiert die lokale Bevölkerung von diesem Projekt, beispielsweise durch die Unterstützung von Bildungsprogrammen und -einrichtungen in der Region

Die Deponieanlage vor einem kleinen See in China.
Ein Arbeiter mit rotem Helm.

Sozio-ökonomische Effekte

Positive Nebeneffekte

Eine mobile Gesundheitsstation bietet der Bevölkerung einmal pro Monat kostenlose Untersuchungen und Behandlungen an.

Ein Stipendienprogramm für die örtliche Berufsschule wurde finanziell unterstützt, um die höhere Ausbildung in der Region zu fördern.

Durch den Betrieb der Anlage wurden 20 feste Arbeitsplätze geschaffen; während der Bauphase waren bis zu 54 Personen beschäftigt.

Der Projektträger bietet Arbeitsplätze für behinderte Personen an. Ein gehörloser Arbeiter ist zum Beispiel verantwortlich für die Wartung und Instandhaltung der Gasleitungen.

Ausgebildete lokale Arbeitnehmer/innen hatten die Gelegenheit, Erfahrungen mit Vertretern aus Australien und Neuseeland auszutauschen, um voneinander zu lernen und den internationalen Technologietransfer zu fördern.

Ein Arbeiter mit rotem Helm.
Ein Naturgebiet in China. Man sieht einen Berg mit großer Waldfläche.

Ökologische Effekte

Positive Nebeneffekte

In China wird über 80 % des Stromes in Kohlekraftwerken erzeugt. Das Projekt trägt in diesem Land, das zur Deckung seines Energiebedarfes so stark von Kohle abhängig ist, zu einer Verbesserung der Luft- und Bodenqualität sowie einer Schonung der Wasserressourcen bei.

Durch den Einsatz moderner Technologie zur Deponiegasnutzung leistet das Projekt einen Beitrag zur Förderung fortschrittlicher grüner Technologien in der städtischen Infrastruktur.

Die Sicherheit in der Deponieanlage wurde durch das ordnungsgemäße Abfangen und Nutzen des brennbaren Methangases verbessert.

Das Projekt trug zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität in der Region bei. Nicht nur die Geruchsbelästigung durch die vormals offene Deponie wird vermieden, sondern auch die Emission von Schwefelwasserstoff (H2S), Ammoniak (NH3) und anderen gesundheitsschädlichen Gasen.

Der Projekteigentümer errichtete eine Parkanlage für Freizeitaktivitäten neben dem vormals offenen Deponiegelände. Sobald die Deponie vollständig abgedeckt ist, wird der Park vergrößert, um die beeindruckende Wandlung „von der Müllkippe zur Quelle grüner Energie“ zu demonstrieren.

Ein Naturgebiet in China. Man sieht einen Berg mit großer Waldfläche.